Update 19.07.2015:

Das Dilemma der eGK-Gegner für die Suche nach Alternativen zum eGK/TI-System

Die Suche nach Alternativen zum eGK/TI-Systems sind ein großer Komplex über den man bisher wenig hört. Hin und wieder werden Überlegungen dazu an mich herangetragen. Grundsätzlich könnte die Entwicklung einer echten Alternative den Gegnern helfen ihre Positionen zu stärken, in dem Sie detaillierter aufzeigen welche Möglichkeiten existieren den erforderlichen Datenaustausch, in einer bereits existierenden technischen Infrastruktur des Gesundheitswesens, neu zu organisieren.

Zwei wesentliche Faktoren sind in diesem Aufgabenkomplex für die Gegner nicht sofort erkennbar. Erstens besteht das Konzept des eGK/TI-Systems in einem Anpassungsprozess, einer Transformation bestehender Systeme. Zweitens berührt die Suche nach Alternativen die grundsätzliche Thematik von sogenannten -peer to peer- Netzen, alo der Art und Weise wie zwei Geräte und Partner miteinander über das Internet vernetzt Kontakt aufnehmen und miteinander kommunizieren.

Die Kommunikation und der Datenaustausch kann dabei -mit- und -ohne- Serverknotenpunkte erfolgen. Idealerweise würde also eine dezentrale Lösung -peer to peer- ohne Serverknotenpunkte die richtige Basis bilden!

Dieser Ansatz stößt allerdings auf massive Probleme, die mit den bestehenden Bedingungen der bereits etablierten Infrastruktur des Deutschen Gesundheitswesens zusammenhängen und dadurch dass umfangreiche Softwareanpassungen der primären Systeme der Leistungserbringer in Deutschland nach dem Datenverarbeitungsmodell der gematik bereits in vollem Gange sind.

Durch diese Bedingungen und Dominanz werden daher alle gefundenen technischen Teillösungen innerhalb dieses Systems verharren und Daten in die Telematik-Infrastruktur nach dem festgelegten Schema liefern.

Die Bedeutung der eGK wird dadurch degradiert, ich weise seit langem darauf hin, dass die eGK jederzeit durch Smartphones und Tablets abgelöst werden kann! Auch deswegen muss der Focus der Gegner auf der Telematik-Infrastruktur liegen.

Die Technologien und Technikkonzepte des eGK/TI-Systems sind für schwer zu verstehen und die Ablehnung und der Stopp der eGK müsste sich eigentlich ausschließlich auf die Telematik-Infrastruktur, ihre Schnittstellen und Datenbanken und Datenmodelle beziehen.

Wenn wir also eine echte Alternative wollen, dann kann dies nur durch inhaltliche Aufklärung und intensive Arbeit erreicht werden und nicht durch irgendwelche technischen Ad hoc Lösungen, die nicht ausreichend analysiert worden sind. Die von mir erstellte Grundlagenarbeit eines alternativen Gesundheitswesens, -peer to peer- ohne Serverknotenpunkte liefert weitere Informationen.
 

 Neue Positionen für den Widerstand gegen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und telematische Infrastruktur (TI) auf Basis technischer Analysen und neuerer Meldungen zur eGK/TI

2002063

Gesamtarchitektur EGK und TI: Telematische Infrastruktur (TI-System), Komponenten und Rechenzentren

Rolf D. Lenkewitz

Impressum

Inhalte sind lizensiert unter Creative Commons
news2

Impressum

www.rdlenkewitz.eu