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Update 17.06.2016

Der Boom der Metadaten-Produktion im Kontext des eGK/TI-Systems

Der Gott HATEOAS auf dem SCHEMATRON
sprach zum REST der Welt
Huldigt dem META GIANT GLOBAL GRAPH
FIRE bis in alle Ewigkeit
Let the profiling begin
Was es mit der Ansprache HATEOAS auf sich hat wird in diesem Artikel aufgelöst!

Hinweise auf technische Standards der Datenverarbeitung im System der elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur, die auch von Google und Facebook genutzt werden (HL7 goes FHIR)



Update 07.06.2016

Werden die gleichen Daten von der eGK übertragen wie auf der alten KVK?


Update 05.06.2016

Die Überwindung der eGK-Urteile der Landessozialgerichte und des Bundesozialgerichts

 

 

 

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Update 29.05.2016

Die Anfangsphase des Projektes eGK/TI und die Wirklichkeit heute | Der Unterschied zwischen Kreidezeit und Neuzeit | Neue Wege zur Überwindung des BSG-Urteils zur eGK

 

 

 

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Update 26.05.2016

10 Kläger/-innen bilden eine Arbeitsgemeinschaft und unterstützen sich gegenseitig in ihren Klagen gegen die elektronische Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur. In den letzten Jahren haben die Kläger/-innen intensiv im Internet tausende an Seiten technischer Dokumentationen und Artikel zur Telemedizin recherchiert und analysiert und ein Archiv aufgebaut.

 

 

 

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Update 26.05.2016 

Automatisierte technische Quellenanalyse des informationellen Systems der elektronischen Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur

Die Begriffe server, datenbank, rechenzentr(en)(um), (de)zentral kommen 2198 x in einem Datenpool aus 85 Dokumenten der gematik und begleitender Institutionen vor                                                    

 

 

Löschvorgänge in Cloud-Datenbanken

PRECOB

 

 

 

 

 

 

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Update 06.05.2016 Identität im Sensorraum, die Bewahrung des Willens und der Selbstbestimmung Der Anachronismus der digitalen Identität

 

 

 

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Update 27.04.2016 Skandalöse Verschleierung von eGK/TI Sachverhalten. Gut das die Bürger unwissend gehalten werden! Studien des Wissenschaftlichen Dienstes bestätigen den Einsatz von Servern, dabei werden wichtige inhaltliche Details unterdrückt!
 

 

 

 

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Update 17.04.2016

1. Das Konzept des neuen Deutschen Gesundheitssystems
2. Erlebnisbericht: "DAK-Besuch für Einsicht in meine erfassten Daten"
3. Verfassungsklage gegen das eHealth-Gesetz
3a. Kommentare zu einigen ausgewählten Textpassagen des neuen eHealth-Gesetzes

 

 

 

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Update 21.02.2016 Vollständige eGK-Klage von Monika Laubach in 10 Dokumenten

Update 21.02.2016 Die falsche Antwort der Bundesregierung zur Existenz zentraler Server im eGK/TI-System

 

 

 

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Update 04.02.2016

 Das Safe-Harbor Urteil im Kontext der neuen elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur (eGK/TI-System)

Die Ermittlung der Datenströme im eGK/TI-System


Das Handelsblatt berichtet am 01.02.2016 darüber:

"Der Europäische Gerichtshof hat das Safe-Harbor-Prinzip für ungültig erklärt hat. Betroffen sind nicht nur IT-Konzerne, sondern fast alle Firmen."

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/safe-harbor-frist-laeuft-ab-sturm-ueber-dem-sicheren-hafen/12901620.html
(Quelle/Autoren: Handelsblatt / Christof Kerkmann / Ina Karabasz)

Die europäische und globale Ausrichtung des neuen Deutschen Gesundheitssystems basiert mit auf der Nutzung internationaler US-Standards für die Datenverarbeitung medizinischer Dokumente (CDA) .
"Die Clinical Document Architecture (CDA) ist ein von HL7 erarbeiteter, auf XML basierender Standard für den Austausch und die Speicherung klinischer Inhalte."

Dazu gehören eine Vielzahl von Initiativen und Projekten, die Zugang zur elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur gefunden haben, wie z.B. HL7, Atkin oder SCIPHOX.

In verschiedenen Artikeln auf meiner Webseite http://www.it-ler-analysiert-die-egk.de habe ich darüber informiert (siehe Liste A* unten).

So wurde von mir beispielsweise über den Einsatz der Objektidentifikatoren im eGK/TI-System, den OIDs berichtet, das sind identifizierende Nummernfolgen, die globalig einmalig sind. Die Nutzung von OIDs, den Objektidentifikatoren, erfordern globale Verzeichnisdienste, die auf externen Servern Daten und Metadaten speichern. In Deutschland werden OIDs vom DIMDI-Institut gepflegt:

https://www.dimdi.de/static/de/klassi/oid/index.htm

Die OIDs können prinzipiell über die europäischen Satelliten mit anderen Informationsdiensten überall auf der Welt vernetzt sein. OIDs und HL7 sind globale internationale Standards, für die es keine Beschränkung auf Deutschland oder Europa gibt.

Der BITCOM-Brachenverband hatte seinerzeit im allgemeinen Kontext von Safe Harbor darauf hingewiesen:

Zunächst sollten Unternehmen klären, welche Datenströme auf Safe Harbor beruhen. Dann müssten sie überlegen, welche alternativen Rechtsgrundlagen für den Datentransfer in Frage kommen. (jd)

http://www.heise.de/ix/meldung/Bitkom-warnt-vor-den-Folgen-des-Safe-Harbor-Urteils-2913778.html

Die Anwendung dieser Forderung auf das eGK/TI-System kann wegen der fehlenden Bereitschaft nicht erfüllt werden. Die Ermittlung der Datenströme im neuen informationellen Gesundheitssystem, welches die bestehenden Gesundheitssysteme eines ganzen Landes einem vorgegebenen technischen Anpassungsprozess unterwirft, wäre eine Herkulesaufgabe.

So würde sich dann konkret die Frage stellen in welchem Umfang die angestrebte semantischen Interoperabilität, also die Grundlagen für den intermediären Austausch von Gesundheits- und Medizindaten aller Art zwischen unterschiedlichen Institutionen und IT-Systemen, dazu führt, das Daten und Metadaten in den USA, in Asien oder anderswo, erfasst und abgespeichert werden.

Es ist in der jetzigen Situation somit unklar welche Daten des neuen informationellen Systems der elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur, innerhalb und ausserhalb Europas abgespeichert werden.

Ein weiterer äußerst kritischer Punkt ergibt sich in dieser Sitaution in der Analyse und bildlichen Darstellung komplexer IT-Systeme wie dem eGK/TI-System. So weisst der IT-Spezialist Alexander Hofman darauf hin, dass eine aussagekräftige Visualisierung, als mögliche Grundlage für die Ermittlung von Datenströmen und der Datenweiterverarbeitung, ein bisher ungelöstes Problem der Informatik ist.

Wenn keine bildliche und ausreichende schematische Darstellung eines komplexen verschachtelten IT-Systems, vergleichbar mit einer Stadt, existiert, dann können diese Daten auch in keiner Weise erfasst und kontrolliert werden. Ohne ein Abbild der Wirklichkeit eines IT-Systems können Fehlinterpretationen entstehen, sagt Alexander Hofman weiter.

Siehe Nachricht: Kontrollflug durch Software-Städte

http://www.nachrichten.net/details/161350/Visualisierung_komplexer_IT_Strukturen_Kontrollflug_durch_Software_Städte.html

Man könnte nun ein Projekt anregen und einen Artikel dazu schreiben mit dem Titel:
"Kontrollflug durch die eGK/TI-Softwarestadt"

Doch dazu fehlt, wie erwähnt, der Wille und das Geld. Ein derartiger Schritt käme um ein Jahrzehnt verspätet und würde noch weiter verdeutlichen welche hohe und unbeherrschbare Komplexität des eGK/TI-Systems vorliegt, welche Gefährdungen für die Bürger und welche Rechtsverletzungen für unsere informationelle Selbstbestimmung existieren.

Aus aktuellem Anlass weise ich auf zwei hochaktuelle Berichte hin:

Das Digitale Manifest, die Warnung von 9 Wissenschaftlern zu den Auswirkungen von Algorithmen:

http://www.spektrum.de/news/wie-algorithmen-und-big-data-unsere-zukunft-bestimmen/1375933

Pro und Contra Meinung zur BIOCOM AG Berlin Fragestellung „Gesundheitskarte: Zugriff für Arzneiforschung fördern?“

Dr. Bernhard Scheffold, Mitglied der Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main, hatte die Gelegenheit, die Kontra-Position zu vertreten.

http://ddrm.de/2016/02/03/gesundheitskarte-zugriff-fuer-arzneiforschung-foerdern/

Extras: A*
Meine Artikel zu den Themen XML/XSD/HL7/Safe Harbor/Selektoren/OIDs/Sciphox und Atkin:

http://www.ocmts.de/egk/xmlcontainer/html/safe-harbour_.html

http://www.ocmts.de/egk/html/hl7mil2.pdf

http://www.ocmts.de/egk/html/5Textbaustein.pdf

http://www.ocmts.de/egk/xmlcontainer/html/selektoren.html

http://www.ocmts.de/egk/xmlcontainer/html/sciphox_-_atkin.html

http://www.ocmts.de/egk/oid_metaprod.pdf



HL7:

http://www.hl7.org/Special/committees/ftsd/index.cfm

Buchtipp:

Gesundheitstelematik: Grundlagen, Anwendungen, Potenziale (German Edition) Taschenbuch – 22. Juni 2006 von Peter Haas (Autor)
Seite 318 - 321

 

 

 

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Update 31.01.2016

I. Löschen von Daten bleibt eine Illusion


Löschen von Daten ist in der Vorstellung der meisten PC-Anwender ein einfacher Vorgang. „press the button“, Papierkorb leeren und die Daten sind weg. Im PC-Bereich hat man davon gehört, die Daten sind nicht wirklich weg, es gibt Tools, die eine Wiederherstellung der Daten nach dem Löschvorgang ermöglichen. Der Wermutstropfen des Löschvorgangs im PC-Anwender-Bereich wird bei weitem getoppt von der Komplexität Daten löschen zu wollen, die in informationellen Systemen (IS), die auf Datenbanken beruhen, anfallen. In diesem Umfeld wird das Löschen der Daten zu einem sehr aufwendigen Arbeitsprozess, der zu unerwarteten massiven Problemen führen kann. Löschen in informationellen Systemen und Datenbanken kostet richtig Geld und erfordert eine Vorplanung und angepasste Funktionen, die dies überhaupt erst ermöglichen. Viele Systemadministratoren kennen das Problem des Löschens von Daten, in datenbank-basierender Software, die mit Datenbanken verknüpft sind. In MSSQL-, Oracle- oder Firebird- Datenbanken Daten löschen zu wollen führt oftmals dazu das die Datenbanken irreperabel zerstört werden, oder anschließend die Software Fehler wirft. In dieser Situation muss dann die Datenbank wieder, nach dem Löschvorgang einzelner Daten, wiederhergestellt werden. Diesen Vorgang nennt man -datenbank dump einspielen-. Es handelt sich um eine regelmäßige erstellte Sicherungsdatei, die für Notfälle dann bereit steht. Der aufmerksame Leser merkt an dieser Stelle, dass die Daten also nicht nur in der produktiven Datenbank selbst existieren, sondern in Sicherungsdateien.

Hinzu kommen weitere Technologien und Sicherungsmaßnahmen um die wertvollen Daten zu erhalten und jederzeit wieder herstellen zu können. Dazu gehören z.B. die Sicherungssysteme der Storagesysteme, z.B. IBM-Festplatten-Shelfs oder Recovery-Software (z.B. HP-DataProtector) oder sogenannte VEEAM-BackUps in der Welt der virtuellen Server. Wer also Daten löschen will, oder es erlaubt Daten zu löschen, muss zunächst feststellen an wievielen Orten die gleichen Daten gesichert werden und existieren.

Somit ist es also kein Wunder, das Löschen von Daten in Krankenhausinformationssystemen (KIS) ist nicht vorgesehen und es würde extrem teuer und aufwendig werden hier Daten löschen zu wollen. Hinzu kommen rechtliche Fragen, die mit dem Löschen von Daten im Gesundheitssystem eine Rolle spielen. Spätestens bei der Idee der Politiker, das Daten im Internet gelöscht und vergessen werden sollen, mit Hilfe des ‘Buttons des Vergessens’, wurden bei den IT-lern Lachkrämpfe dauerhaft ausgelöst, oder auch Sorgenfalten, denn die Dimension des Geschehens ist den Beteiligten leider nicht klar.

Auch der Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten BW wird diesen Zusammenhängen wenig gerecht. Durch das Wesen der Informationstechnologie und Elektronik wäre das Löschen von Daten im Allgemeinen eine Jahrhundertaufgabe von der wir in Wirklichkeit Jahrhunderte entfernt sind. Dies würde ein vollständigen Paradigmenwechsel erfordern, die Art und Weise wie wir Technologien und informationelle Systeme konstruieren müsste sich grundlegend ändern. Viele Fragen wären zu klären, Fragen zu Konzepten und zur Finanzierung. Für mich bleibt die schöne Forderung nach der Löschung von Daten eine Farce, solange wir nicht darüber aufklären, wie sehr die IT-Systeme vom Löschen im Allgemeinen entfernt sind. Und wir müssen eine Vorstellung vermitteln welche Schwierigkeiten und hohen Kosten damit verbunden sind redundante Daten verläßlich zu löschen!
siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz_%28Technik%29

In den Diskussionen, die darüber geführt werden entsteht für mich der Eindruck das die Löschung von Daten, die nachträglich eingebaut werden, um die Datenschützer zu beruhigen, ein schlechter Witz ist, angesichts der redundanten Speicherung von Daten. Sehr selten hört man in den Artikeln etwas zu diesem sehr wichtigen Detail, denn was nützt die Löschung von Daten, wenn Sie weiter in verschiedenen Formaten an unterschiedlichen Speicherorten weiter existieren? Hier sollten die Vorstellungen der beteiligten Akteure näher hinterfragt werden, welche Vorstellung dazu existiert. In Bezug auf das Gesundheitswesen und insbesondere für die elektronische Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur bedeutet dies festzustellen welche Daten wo existieren, dies detailliert zu beschreiben um dann eine Grundlage zu haben über dieses Thema reden zu können.

 

II. Das digitale Raster und die mangelnde Fantasie der Datenschutzbeauftragten

Der  Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten BW bietet einen interessanten Querschnitt von Themen und liefert einen Eindruck von der rasanten Entwicklung im Bereich der Datenverarbeitung und der Überwachungstechnologien. Die Arbeit der Datenschutzbehörde und die vorsichtigen Einschätzungen angeblich akzeptabler Umsetzungen neuerer Softwarelösungen, wie z.B. für PreCob für die Polizei lassen einen allerdings erschaudern in Bezug auf die mangelnde Fantasie, in der Einteilung Deutschlands und der Welt in ein polygonales digitales Raster, kombiniert mit Prognosen von zukünftigen Strafttaten, keine größere Gefahr für die Bürger, die Demokratie und die Freiheit, zu erkennen! Bedauerlich das es keinen Aldous Huxley mehr gibt, denn die Schöne Neue Welt wird zu einem schrecklichen digitalen Raster, in dem der Panoptismus, die Allmacht der permanenten verfügbaren Überwachung, zur Realität von Menschendrohnen führt. Die angebliche Freiheit der Digitalen Welt schafft sehr gefährliche Optionen, die es in dieser globalen Konsequenz vorher nie gegeben hat.

Stellen wir uns doch einfach mal vor alle Datenbanken dieser Welt stehen im globalen Datenaustausch zueinander und die statistische Vorausberechung unserer Handlungen führt zu einer deterministischen Welt, in der jede nicht konforme Handlung aufgezeichnet und verhindert werden kann.

Eine der Fragen, die der Film Minority Report mit Tom Cruise stellte war ob eine vorausberechnete Straftat in jeder Hinsicht eintritt oder nicht und ob ein Staat das Recht und die Exekutive halten sollte, auf Basis dieser Technologien einzuschreiten.

Die aktuelle Meldung eines Mannes der in einem Baumarkt Chemikalien gekauft hat, die möglicherweise für den Bau einer Bombe in der Zukunft mißbraucht werden kann läßt hier tief blicken und offenbart die Abgründe der aktuellen Entwicklung. Müssen wir in Zukunft uns registrieren lassen, wenn wir Nitro-Verdünnung und Nägel im Baumarkt kaufen. Die Antwort ist ein uneingeschränktes -JA-, es wird leider so kommen. Die Anonymität soll wegfallen, Papiergeld verschwinden und alles soll überwacht werden. Alles in jeder Situation zu jedem Zeitpunkt, das ist PreCob in Vollendung musterbasierter Prognosetechnik hinzu einem PreAll. Wie konnte es nur soweit kommen frage ich mich zunehmend und wie naiv muss jemand eigentlich sein hierin keine Gefahr für unsere Demokratie und Freiheit zu sehen? Im Kontext der elektronischen Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur habe ich immer wieder darauf hingewiesen wie wichtig es ist, Software und informationelle Systeme zunächst in einem breitangelegten Diskussionsprozess in unserer Demokratie zu prüfen und zu entwickeln, bevor die Freigabe dafür gegeben wird. Heute prasselt eine neue Software nach der anderen im Wochentakt auf uns hernieder, ohne das wir etwas dagegen machen können.


 

 

 

 

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Update 22.11.2015 Applikations-basierende Transaktionen im eGK/TI-System mit Hilfe von identifizierenden Nummernfolgen (TANs), im Kontext des aktuellen Hack's der neuesten Onlinebanking-App der Sparkassen. Hohe neuartige Gefährdungen der elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur.

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Update 22.11.2015 Emailaktion an alle Bundestagsabgeordneten vor der eHealth-Abstimmung

Versteckte Sachverhalte des eGK/TI-Systems aufdecken und eHealth-Gesetz  überdenken, von Monika Laubach (Dipl. Sozialpädagogin) und Rolf D. Lenkewitz (Systemadministrator)

Am 03.12.2015 soll in dritter Lesung das eHealth-Gesetz verabschiedet werden. Auch wenn Sie bisher nicht mit dem Thema eHealth-Gesetz beschäftigt waren, so werden Sie vermutlich dennoch an der Abstimmung zum Gesetz teilnehmen. Vielleicht haben Sie sich schon intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Und dennoch möchten wir Sie bitten, uns eine kurze Zeit Ihrer Aufmerksamkeit zu gewähren, denn es geht um langfristige Weichenstellungen für unsere ganze Bevölkerung.  (siehe PDF rechts)

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Update 11.11.2015

I.
Bürger Datamining und Bürgerwissenschaften (Citizen Science) im Kontext der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und Telematikinfrastruktur (TI)

II.
Der Nachweis fehlerhafter Aussagen der Bundesregierung zur Datenspeicherung im eGK/TI-System

III.
Der Aufbau der VPN-Infrastruktur von arvato systems und der nachweisbare Einsatz von VPN-Konzentratoren im eGK/TI-System

Neue Ergebnisse zum Aufbau des eGK/TI-Systems zeigen hohe Gefährdungen für die Bürger und die erhebliche Diskrepanz zu den Positionen der Befürworter in der eHealth-Anhörung


 

 

 

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Update 06.11.2015 eHealth-Anhörung am 04.11.2015

Aufschlussreiche Veranstaltung zeigt Schwächen des politischen Systems und Ausklammerung von wichtigen Informationen, die das eGK/TI-System in Frage stellen.

 

 

 

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Update 30.10.2015 Eine neue Qualität der Kooperation gesellschaftlicher Kräfte | Anhörung eHealth-Gesetz am 04.11.2015

Die Anhörung am 04.11.2015 zur Verabschiedung des eHealth-Gesetzes ist von dem gesetzlichen zeitlichen Rahmen ein Affront gegenüber vielfältigen gesellschaftlichen Kräften, die gehört werden sollten. Das informationelle System der elektronischen Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur basiert auf einer Projektentwicklung und Umsetzung, die von einer schwindenden Demokratie und Diskussionskultur geprägt ist. Die fehlenden Schritte, seit den 80er Jahren, für die dringenden Reformen des politischen Systems in Deutschland und letztendlich in Europa sind nicht mehr hinnehmbar. Eine Gesellschaft präsentiert unterschiedlichste ideologische Strömungen und Meinungen und der dadurch existierende Prozess der Auseinandersetzung sollte in unmittelbarer Form in Projektentwicklungen und im deutschen Parlament abgebildet werden. Hierfür wäre es jedoch erforderlich gewesen innovative Konzepte und Strukturen zu entwickeln, damit die Fähigkeiten und Leistungen anderer Interessengruppen und Bürger in einer direkten Demokratie aufgehen können. mehr

 

 

 

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roboter-mini1Update 25.10.2015

Roboter & Apps in der Telemedizin | Inhalte und Argumente tiefer analysieren und differenzieren.

Die Telemedizin und Robotik ist Ausdruck der rasanten Entwicklung menschlicher Intelligenz und der digitalen-elektronischen Revolution, die wir entfesselt haben. Die kritische Betrachtung der elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur beinhaltet nicht automatisch die Ablehnung dieser Technologien. Vieles was von den Befürwortern in diesem Kontext geäußert wird ist allerdings  oberflächlich und einseitig und bewegt sich auf einem Level der anscheinend nur ein Ziel verfolgt: Die IT-Systeme, Hardware und Software verkaufen, ohne störende dialektisch-demokratische Prozesse aushalten zu müssen. mehr

 

 

 

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Update 18.10.2015

Unzureichende Informationsverarbeitung im  Deutschen Parlament ist seit mehr als 30 Jahren Thema. Die Informationsverarbeitung ist Grundlage für alle wichtigen gesellschaftlichen Entscheidungen und Gesetze.

 

Email- u. Brief Aktion: Deutscher Bundestag "eGK/TI/eHealth stoppen und überdenken". Mit einem Anschreiben und einer Stellungnahme korrigieren Rolf D. Lenkewitz und Monika Laubach weit verbreitete Vorstellungen über das eGK/TI-System.

 

 

 

 

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Update 06.10.2015
Steilvorlage für den Widerstand gegen die elektronische Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur, dass EuHG-Urteil zum Safe-Harbor Abkommen

 

 

 

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Update 29.09.2015 Aufruf an die Politiker und Entscheider die elektronische Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur (eGK/TI-System) sofort zu stoppen | Neue Erkenntnisse in hoher Anzahl

Die vorliegenden neuen Erkenntnisse berücksichtigen Aspekte der Aufdeckungen durch Edward Snowden, die Produktion von Metadaten und die Einbindung von SOA (Service- Orientierte-Architektur) im Kontext der elektronischen Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur. Download vollständigen Beitrag als PDF

 

 

 

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Öffentliche Anhörung zum eHealth-Gesetz, zur elektronischen Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur im Bundestag, voraussichtlicher Termin am 4. November 2015

Der Fragenkatalog für das öffentliche Fachgespräch des Ausschusses 'Digitale Agenda des Deutschen Bundestages' zum Thema 'eHealth' im Jahre 2014 wurde an zu wenige Personen versandt, die nicht den erforderlichen Querschnitt öffentlicher und fachlicher Meinungen zum eGK/TI-System in unserer Gesellschaft repräsentieren. In der kritischen Phase der Verabschiedung des eHealth-Gesetzes sollten für die neue öffentliche Anhörung im November 2015 verstärkt Personen einbezogen werden, die eine deutlich kritischere Haltung dazu einnehmen.

Ausgelöst durch die aktuellen Entwicklungen der NSA-Affäre um Edward Snowden liegen eine Fülle neuer Erkenntnisse vor, die das geplante eGK/TI-System und die damit verbundene Datenverarbeitung in hohem Maße in Frage stellen. Die beteiligten Faktoren, die Anonymisierung von Daten und Pseudonymisierung von Personenprofilen, die Datenverschlüsselung und die automatisierte Erzeugung von Sekundär- und Metadaten, muss auf der Basis der Aufdeckungen, die durch Edward Snowden möglich geworden sind, einem kritischen Fakten-Check unterworfen werden. Für die geplante Anhörung, die voraussichtlich am 04.11.2015 stattfindet, beantworte ich die in 2014 gestellten Fragen unter Berücksichtigung der neuen Erkenntnisse, die im Rahmen des Ausschusses 'Digitale Agenda des Deutschen Bundestages' zum Thema 'eHealth' gestellt worden sind.

Download vollständigen Beitrag als PDF

 

 

 

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Update 12.09.2015 Wie und Wo werden die Daten der Versicherten in der Telematik-Infrastruktur gespeichert? Aktuelle Reaktionen der Krankenkassen zeigen wie sehr der Erkenntnisfortschritt kritischer Bürger und der eGK-Gegner gefürchtet wird.

 

 

 

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Update 07.09.2015  Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur, im Kontext hochbrisanter Entwicklungen in Deutschland und Europa

 

 

 

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Update 30.08.2015 Die Kaltschnäuzigkeit der elektronischen Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur (eGK/TI-System)

 

 

 

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Update 27.08.2015

Widerlegung des BSG-Urteils | Die Verwirrung über die Datengruppen | Die Unterscheidung von medizinischen Daten (MD) auf der eGK direkt und der MD, die mit Hilfe der Versichertennummer in der Telematik-Infrastruktur produziert werden.

 

 

 

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Update 10.08.2015 Was haben die Creek-Indianer mit der elektronischen Gesundheitskarte gemeinsam?
Der globalisierte Datenaustausch in Healthsystemen, im separaten Netzwerk der Institutionen
und Global Player.
Die globale Metadaten-Produktion im eGK/TI-System.
 

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Update 02.08.2015 Demokratie und Selbstbestimmung stärken | Entmündigung verhindern | | Bausteine für Klagen gegen die eGK und telematische Infrastruktur (TI) | http://www.meinegklage.de

 

 

 

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Update 01.08.2015 Der Staat ist die Summe seiner Bürger | Solidarität mit netzpolitik.org | Die Demokratie retten und neu gestalten

 

 

 

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Update 19.07.2015: Das Dilemma der eGK-Gegner für die Suche nach Alternativen zum eGK/TI-System

 

 

 

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Update 18.07.2015: Die unzureichende Einbeziehung von vielfältigen Informationsquellen und Bürgerressourcen durch die Politik

 

 

 

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Update 10.7.2015 Fertigstellung meiner technisch orientierten Klage | Identifikation in Perfektion für das Rückgrat des eGK/TI-Systems

 

 

 

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Update 14.06.2015: Die Verbindungen zwischen Geldwesen, Kybernetik, der elektronischen Gesundheitskarte und telematischen Infrastruktur

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Blogartikel Mai: E-Health Gesetz, besorgniserregend für Demokratie und informationelle Recherche gesellschaftlicher Projekte. Illusionen der Informationstechnologie, betrachtet im Kontext von BND und eGK

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UMFRAGE JUNI:

III.  Teil der Umfrage “Erfahrungen ohne eGK mit Krankenkassen und Ärzte"

III.a. Auswertungen

III.b Kommentar zu Erfahrungen der Patienten

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Update 25.04.2015

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Was der NSA-Skandal, SELEKTOREN und das eGK/TI-System gemeinsam haben.

 

 

 

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Update 25.04.2015 

Teil II. Wertvolle Erkenntnisse aus Krankenkassen-Rückantworten zum Datenauskunftsschreiben

 

 

 

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Update 18.04.2015

Tiefenanalyse der elektronischen Gesundheitskarte und telematischen Infrastruktur

 

 

 

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Wertvolle Erkenntnisse aus Krankenkassen-Rückantworten zum Datenauskunftsschreiben

 

 

 

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Update 23.03.2015 Schöne Neue Welt - SCIPHOX - ATKIN -eGK, telematische Infrastruktur und XML

 

 

 

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Update 01.03.2015 Fehlentwicklung eGK/TI | Demokratie und Selbstbestimmung stärken | Die Überbetonung von Technologien

 

 

 

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Update 21.02.2015 20:00 Uhr /
Die 30-stellige Versicherten-Nummer | Die Ablehnung der freiwilligen Anwendungen muss dokumentiert werden | Die Rolle der leeren Datencontainer oder wie kommen die Daten der Versicherten in die XML-Dokumente auf der eGK | Da Sender und Empfänger sich in einem informationellen Austauschsystem, für medizinische Daten aller Art in  dieser Größenordnung, nicht kennen können, wurde mit Hilfe eines universalen Nummerierungsplans, kombiniert mit XML-Technologien, eine Etikettierung und Markierung aller informellen Elemente und Komponenten des Systems für eine Objektidentifikationsstruktur geschaffen. Siehe auch
Update 11.1.2015Die Metadaten-Produktion”

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Update 21.02.2015 / 
Der Hack der Geheimdienste von Gemalto dem Produzenten der eGK

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Update 08.02.2015/
Informationsveranstaltung dieDatenschützer Rhein Main:
Elektronische Gesundheitskarte und E-Health-Gesetz: Ist die Angst berechtigt, dass Gesundheitsdaten missbraucht werden können?

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Update 02.02.2015 /
initiative-patientendaten.de / Umfrage unter eGK-losen Menschen bezüglich ihrer Erfahrungen mit Krankenkassen und Ärzten

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Update 20.01.2015 /
I. Neue Gefährdungsszenarien durch das Aufbringen des biometrischen Passbildes auf die eGK
II. Gefährdungen wegen fehlender Verschlüsselung der Daten auf der eGK
Die Standardschreiben der Kassen für die Einforderung des Passbildes für die Gesundheitskarte leitet an wie das Passbild auszusehen hat und wie wir darauf abgebildet sein sollen. Der Augenbereich soll in jede Richtung zum Rand mittig im Passbild sein, das Gesicht frontal, die Gesichtshöhe mindestens 35 cm betragen und das Gesicht muss in vollem Umfang erkennbar sein. Eine vollständige Gesichtserkennung ist nur möglich in dem das Passbild, ohne Drehen des Kopfes in eine Profilansicht aufgenommen wird. Damit orientieren sich die Vorgaben an den Anforderungen biometrischer Passbilder im Personalausweis. Vergleichen Sie die gegebenen Vorgaben ihrer KK zur Übersendung des Passbildes mit den verfügbaren Beschreibungen der Einwohnermeldeämter und Sie werden den hohen Deckungsgrad der Beschreibungen feststellen. (siehe Beispiel).

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Update 16.01.2015 / Debatte im Deutschen Bundestag zum Stopp der eGK
Informationsverarbeitung des eGK/TI-Systems im deutschen Parlament

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Update 09.01.2015
Beantwortung einer Frage
Werden medizinische Inhaltsdaten an anderen Stellen gespeichert als bei den Leistungserbringern?
Besonders hartnäckig hält sich die Werbebotschaft der gematik dass medizinische Daten nur bei den Leistungserbringern gespeichert werden. Dies ist eine grundlegend falsche Annahme, wofür hier die Nachweise erbracht werden.

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Update 11.1.2015: Die Metadaten-Produktion mit der elektronischen Gesundheitskarte in der telematischen Infrastruktur Globale eindeutige Identifikation mit ObjektID's (OID)
Ein OID ist ein weltweit eindeutiger Bezeichner in Form einer Nummernfolge der benutzt wird um ein Informationsobjekt zu benennen. Die gematik hat hunderte OID's festgelegt um Informationsobjekte, Kommunikations- und Verschlüsselungsprozesse mit globaler Eindeutigkeit mit Nummernfolgen zu markieren. Mit der Markierung entsteht ein hohes Maß an Identifikation und Prozesssiche rheit für die Interaktionen der Arbeitsabläufe und Datenverarbeitung. Eine Übersicht der von der gematik veröffentlichten OID's finden Sie im Anhang. Alle gebildeten OID's werden von global tätigen Institutionen und Unternehmen verwaltet, die darauf spezialisiert sind.

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Update 08.01.2105
Einleitung für die neue technische Analyse

 

 

 

 

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und telematische Infrastruktur (TI), ein informationelles System, basiert auf der Weiterentwicklung von Client-Server Software, deren Komponenten in der globalen Netzwerkinfrastruktur, über das Internet in der Cloud (Rechnerwolke), verteilt sind. Der Begriff Cloud ist das Zeichen für eine globale Entwicklung, die nationale und internationale technische Strukturen und damit ihre politischen Grenzen auflöst.

Die technologische Entwicklungen ist dabei von großen Teilen der Bevölkerung vollständig abgekoppelt und die Kluft wird immer größer. Die Bevölkerung nutzt die neuen technologischen Entwicklungen, ohne das Zusammenspiel von modernen Programmiersprachen, System- und Gerätetechnik, Betriebssystemen, Datenbanken, Speichersystemen und Virtualisierung zu erfassen.

Das eGK/TI-System integriert eine als selbstverständlich geltende Philosophie bestehende dezentral wirksame IT-Systeme rechtmäßig zu infiltrieren und anzupassen. Der Charakter eines Mastersystems wird verschleiert, in dem soziale Botschaften in den Vordergrund gestellt werden, in dem eine Vermehrung des Wohlstands, die Verbesserung der medizinischen Grundversorgung und die Verminderung von Gefahren für die Gesellschaft propagiert werden. In diesem Ruheraum wird ein informationelles System auf Basis der neuesten IT-Konzepte und IT-Technologien entwickelt und umgesetzt, entsprechend der historischen Phase des transformierenden Transfers von Informationen und Wissen in die globalen Datenspeicher der Cloud. Der Transformationsprozess wird zu einem Großteil mit Metadaten bewerkstelligt, die jedes Teilelement von Information und Sprache in globaler Einmaligkeit markieren und in intelligenter Form schematisch struktriert mit Zusatzinformationen anreichern. Auf diese Weise werden die Zustände von Informationen, die schützenswert, natürlich versteckt, selten oder nicht auffindbar sind, ausser Kraft gesetzt und jedes Informationselement für eine effektive Nutzung bereitgestellt.

Eine Nutzung, die vollkommen neuartige Verknüpfungen zwíschen Informationen zuläßt und in großer Geschwindigkeit durchgeführt werden kann. Die Grundlagen dafür basieren auf einheitlichen Standards weltweiter Austauschformate, wie der erweiterbaren Metasprache XML. Vereinfacht ausdrückt werden die unterschiedlichen Standards und die Vielfalt globaler Informationen in unterschiedlichen Sprachen in eine einzige Weltsprache transformiert, die von Computern mit der Geschwindigkeit vom Maschinen codiert und decodiert wird.

Die Entscheidung für das eGK/TI-System impliziert die Anerkennung der konzentrierten Sammlung von Informationen einer ganzen Gesellschaft, für den Bereich Medizin und Gesundheit, in ein zentral und dezentral vernetztes Mega-System und der Transformation aller damit zusammenhängenden Informationen in ein global einheitliches Format.

Dabei spielt es keine Rolle ob bestimmte Daten im systemischen Datenmix verschlüsselt sind und eine rollenbasierende Zugriffssteuerung mit Rechteverwaltung integriert ist. Der dominante Akt der Vereinnahmung gesamtgesellschaftlicher Informationen und die Erzwingung vereinheitlichter Arbeitsprozesse für alle kann durch kein bestehendes Recht ethisch legitimiert werden.

Das eGK/TI-System erzwingt die Transformation und den Transport äußerst sensibler und schützenswerter Daten in das semantische Web. Die großen Fragen der Zeit sind in diesem Kontext noch nicht gestellt worden! Wem gehören die Daten und Informationen, die die einzelne Existenz mit jeder Bewegung erzeugt? Wem gehören die Metadaten, der durch erzeugten Informationen, die eine Beziehung zu unserer Person herstellen?

Die Gesetzgeber haben es zugelassen ein vollständig undefiniertes und weitgehend unbeschriebenes informationelles System auf den Weg zu bringen, welches über laufende neue Dokumentationen und Ausschreibungen für Unternehmen, die technische Teilkomponenten des informationellen Systems konstruieren, permanent und unüberschaubar verändert wird.

Die Informationsmengen und Funktionalitäten nehmen dabei ständig zu und sind selbst von Insidern kaum noch zu überblicken. Mit fortschreitendem Ausbau der elektronischen Gesundheitskarte und telematischen Infrastruktur werden die Aufwände für die Analysen und Beschreibungen des Systems immer größer und es wird immer schwieriger, trotz dafür vorhandener Methoden und Werkzeuge (Tools), ein informationelles System dieser Größe in einer überschaubaren Zeit einigermaßen vollständig und übersichtlich zu beschreiben.

Diese Sachverhalte werden von den Autoren Sam Anahory und Dennis Murray in ihrem Buch „Data Warehouse“, erschienen 1997 im Addison-Wesley Verlag, als charakteristische Merkmale eines Datenwarenhauses beschrieben, welches ständigen Veränderungen unterliegt, die selten bekannt sind und laufende Anpassungen erfordern. Die Data Warehouse Spezialisten folgern für den Entwicklungsprozess eines derartigen Systems wörtlich: „Das kann zu einer ständigen Veränderung der Anforderungen ohne Fertigstellung führen, d.h. zu einer 'Paralyse durch Analyse' „

Die notwendige technische Analyse wird zum Hindernis für ein Datenwarenhaus welches nur eines kennt, die Optimierung der Auswertung von Daten.

Das eK/TI-System muss umgehend gestoppt werden, denn es zerstört Demokratie, Wahlfreiheit, Selbstbestimmung und dezentrale Vielfalt.

Die jetzt durchgeführten Zwangsmaßnahmen, die Bürger zur elektronischen Gesundheitskarte und zur telematischen Infrastruktur zu zwingen, werfen kein gutes Licht auf den Zustand unserer Demokratie und der Politik.

Die zukünftigen Folgen durch das eGK/TI-System für unsere Gesellschaft sind unabsehbar.

Hier ein weiteres Ergebnis aus meiner technisch orientierten Klage (Fertigstellung Januar):


XML und eGK / Was ist XML ?

Die nachfolgende Grafik ist entstanden um den erkannten Zusammenhang zwischen der Struktur der festgelegten Nummern im eGK/TI-System, als Teil der Metadaten, im Verhältnis zu den verschlüsselten Daten des Versicherten darzustellen. Die Versichertennummer bleibt der sichtbare Teil beim Identitätsmanagement (Nachweise über gematik-Dokumente). Im späteren Zusammenspiel zwischen eGK, HBA und Konnektor werden die eindeutigen Nummernfolgen wie z.B. oid_arzt, Betriebsstätten-Nr oder Online-Kennung des Heilberuflers in den Metadatencontainern erfasst. Diese bildet eine Nummernmatrix, die prinzipiell eine Re-Identifizierung von Personen möglich macht.

[ 1. Nachweis:

Im Rahmen der Gesundheitstelematik erhält jeder Patient einen Unique Patient Identifier (UPI), der jedem Patienten eine lebenslang gültige Krankenversicherungsnummer zuordnet (gematik 2009d), mit der er in allen IT-Systemen des Gesundheitswesens eindeutig identifiziert werden kann.

(Aus „Modulare Software-Architektur für Mehrwertanwendungen der deutschen Gesundheitstelematik“ von Sebastian Dünnebeil TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN - Fakultät für Informatik Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (I17) Univ.-Prof. Dr. Helmut Krcmar)

]  2. Nachweis:

[ Lediglich technische Aspekte der Gesundheitstelematik-Infrastruktur werden für die Forschung nutzbar sein. Hierzu gehört z.B. die Versicherten-Nummer auf der eGK, die als Teil der identifizierenden Daten beim pseudonymen Identitätsmanagement für Patienten verwendet werden kann, sowie der Heilberufeausweis samt Verzeichnisdienst zur Zugriffssteuerung auf Forschungsdaten.

(Aus 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS) „Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie 15. bis 18.09.2008, Stuttgart“)

 

 

 

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 Neue Positionen für den Widerstand gegen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und telematische Infrastruktur (TI) auf Basis technischer Analysen und neuerer Meldungen zur eGK/TI

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Gesamtarchitektur EGK und TI: Telematische Infrastruktur (TI-System), Komponenten und Rechenzentren

Rolf D. Lenkewitz

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